Bern, 17.09.2019 - Konjunkturprognose der Expertengruppe des Bundes – Herbst 2019 --

Die Expertengruppe revidiert ihre Erwartungen für die Schweizer Konjunktur in den kommenden Quartalen leicht nach unten. Die Weltwirtschaft dürfte sich schwächer entwickeln als bisher angenommen, und die Unsicherheit ist gross. Das bremst die Exportwirtschaft und die Investitionen.

Im Jahresverlauf 2019 haben sich das internationale Umfeld und die Aussichten für die Schweizer Konjunktur verschlechtert. Die Expertengruppe prognostiziert für 2019 ein BIP-Wachstum von 0,8 %, für 2020 eines von 1,7 % (Prognose von Juni: 1,2 % respektive 1,7 %). Zu einem erheblichen Teil geht die Abwärtsrevision 2019 allerdings auf den Effekt grosser Sportveranstaltungen zurück, der wenig konjunkturelle Relevanz hat. Dieser akzentuiert sowohl die Abschwächung des BIP-Wachstums 2019 als auch die Beschleunigung 2020 deutlich.*

Von der Auslandnachfrage sind im Prognosehorizont etwas geringere Impulse zu erwarten als noch in der letzten Prognose veranschlagt; u. a. mehren sich beim wichtigen Handelspartner Deutschland die Hinweise auf ein schwaches zweites Halbjahr 2019. Darunter leiden vor allem die konjunktursensitiven Branchen der Exportwirtschaft, wie die Metall- und Maschinenindustrie. Die Aufwertung des Frankens der vergangenen Monate bremst die Ausfuhren zusätzlich. In der Summe prognostiziert die Expertengruppe, dass die Exporte 2019 erstmals seit mehreren Jahren nur unterdurchschnittlich stark wachsen.

 

 

 

Kurz- und langfristige Arbeitseinsätze im Ausland (Dienstreisen, Entsendungen) sowie dauerhafte Erwerbstätigkeit in mehreren Staaten (Mehrfachtätigkeit) gehören in unserer von moderner Kommunikation und fast uneingeschränkter Mobilität geprägten Welt zum beruflichen Alltag. 

Oft ist jedoch nicht eindeutig erkennbar, wo man in Verbindung mit im Ausland ausgeübten Tätigkeiten versichert und allenfalls auch beitragspflichtig ist. Auch hat es sich noch zu wenig herumgesprochen, dass entsandte Personen grundsätzlich auch während sehr kurzer Entsendungen immer eine Entsendungsbescheinigung mit sich tragen müssen. 

Um die Versicherungspflicht von im Ausland tätigen Mitarbeitenden schnell und unkompliziert abklären zu können, steht den Arbeitgebern ab sofort das vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) ins Leben gerufene Portal ALPS zur Verfügung. 

ALPS steht für Applicable Legislation Platform Switzerland und ermöglicht den Arbeitgebern Entsendungsanträge oder Abklärungen für Personen, die in mehreren Staaten erwerbstätig sind, online zu erfassen. 

Die Erfassung eines Falls auf ALPS löst bei der Ausgleichskasse automatisch einen Prozess aus und macht es so möglich, dem Arbeitgeber innert kürzester Zeit die benötigte Bescheinigung (z. B. A1) auf ALPS zum Download zur Verfügung zu stellen. 

Der Fachbereich Versicherungspflicht/Internationales der Eidgenössischen Ausgleichskasse hat im Hinblick auf die systematische Einführung von ALPS ein auf die Bedürfnisse der Arbeitgebenden zugeschnittenes Einführungsprogramm erarbeitet. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie bei nächster Gelegenheit in Ihren Räumlichkeiten - in Form eines Workshops - mit den Vorteilen von ALPS bekannt machen dürften. 

Als künftige Schnittstelle zum europäischen IT-System EESSI (Electronic Exchange of Social Security Information) wird ALPS künftig einen wichtigen Beitrag zur korrekten Erfüllung der Versicherungspflicht leisten. 

Für eine Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an David Menge, Leiter Dienst Beiträge I, 058 465 16 97, 

In den Bergen von Peru, in Carapongo (District Lima)....

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